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Feuerungsfachmann Holz

Eine wichtige und umfassende Bildung mit Prüfung und eidgenössischer Anerkennung ist der modulare Lehrgang zum Feuerungsfachmann Holz. Die Ausbildungsdauer (exkl. Lernen zu Hause) der notwendigen Module beträgt insgesamt 28 Tage, verteilt über einige Monate. Die Trägerschaft für diesen Lehrgang bildet die IGFF Holz, in dieser sind die Holzenergie Schweiz, die Kaminfeger, Procal (Lieferantenverband von Heizungsmaterialien), die Holzfeuerungen Schweiz (SFIH), der SKAV (Abgasleitungen) und der VHP vertreten. Der Hafnerberuf ist die ideale Voraussetzung für diese Weiterbildung, sie dient als Sprungbrett für neue Herausforderungen in Gewerbe, Industrie und öffentlichem Vollzug.




Die Ausbildung zum Feuerungsfachmann (FF) Holz ist modular aufgebaut. Sie besteht aus sechs Modulen: vier Grundmodulen und zwei Fachmodulen. Die Grundmodule sind identisch mit den Modulen der Ausbildung FF Öl oder FF Gas.

 

Grundlage

Reglement Feuerungsfachmann / -fachfrau  Öl / Gas / Holz.

 

Voraussetzungen

Um die Module FH1 (Feuerungen Holz Theorie) und PH1 (Feuerungen Holz Praxis) absolvieren zu können, müssen nachstehende Module vorgängig absolviert werden:

 

Grundmodule

AT1                 Anlagetechnik 1

BV1                 Brennstofflehre

AT2                 Anlagetechnik 2

ER 1                 Elektrotechnik

Im Modul AT1 werden die Grundlagen der Heizungsanlagen (Regelung, Feuerungskomponenten, Hydraulik und Systemkenntnisse) vermittelt und im AT2 wird die Anlagetechnik vertieft geschult. Das Grundmodul Brennstofflehre (BV1) gibt einen allgemeinen Überblick über Verbrennung und der Brennstoffe. Ein wichtiges Grundmodul ist das Elektrizitäts- und Regelungsmodul (ER1), in dem nicht nur theoretisch, sondern praxisgerecht geschult wird. Das Lesen eines Elektroschemas, das Kontrollieren von Strom und Spannung und das Umverdrahten von Pumpen und Motoren ist eine Ausbildung, die nicht produktespezifisch geschult werden muss.

 

Fachmodule

Nach den vier Grundmodulen folgen die Fachmodule «Holz Theorie» (FH1) und «Holz Praktisch» (PH1). In diesen Modulen vertieft man die Grundlagen holzspezifisch. Es wird auf die Eigenarten der Holzfeuerung im Bereich des Brennstoffes, der Verbrennung, der Hydraulik und der Sicherheitsarmaturen eingegangen. Im praktischen Teil legt die Ausbildung grossen Wert auf die Inbetriebnahme, Wartung sowie Störungsbehebung. Im Praxismodul kann man sich nach einem besuchten Grundteil für eine Fachrichtung entscheiden, wobei drei Fachrichtungen offen stehen: Kleinholzfeuerungen, automatische Feuerungen und Pelletsfeuerungen sowie Stückholzfeuerungen.

 

Eidgenössischer Fachausweis

Alle Module werden mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen. Wer sämtliche Module bestanden hat, kann bei der QS-Kommission Feruerungsfachmann die Anerkennung als Feuerungsfachmann / -fachfrau mit Eidg. Fachausweis beantragen.


Kursdaten

Informationen zu den Kursdaten und den Preisen erhalten Sie beim Schweizerischen Kaminfegermeister-Verband (SKMV).

 

Kontakt:
SKMV, Susanne Münch
Telefon 062 834 76 52, E-Mail: info@skmv-aarau.ch

 



 


 

 

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